Gemeinde
Beckedorf
Sprechzeiten
Montag von 15.00 bis 19.00 Uhr
Dienstag von 08.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag von 08. 00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 19.00 Uhr
Sprechzeiten Bürgermeister:
Donnerstag von 16.00 bis 19.00 Uhr
Telefon: 05725 / 323
Fax: 05725 / 5401
Mail: Gemeinde.Beckedorf@t-online.de
Internet: www.gemeinde-beckedorf.de/
Die Gemeinde Beckedorf hat vom Stand 30.06.2008, 1584 Einwohner und ist 983 ha groß
Das Dorf Beckedorf wurde als eine der ersten Rodungsinseln entlang des Helweges um 500 n. Chr. von einer Gruppe von 1214 Bauern gegründet.
Die kleine Siedlung entwickelte sich aufgrund der vorzüglichen Bodenverhältnisse und der günstigen Verkehrslage im Laufe der Jahrhunderte zu einem ansehnlichen Gemeinwesen. Die Anzahl der Hofstellen betrug im Jahre 1450 bereits 28 und stieg bis 1783 auf 68 an. Durch das starke Anwachsen der Haus und Grundbesitzer entwickelte sich Beckedorf bis zum Jahre 1890 mit 120 Hausstellen zur drittgrößten Landgemeinde des damaligen Kreises Grafschaft Schaumburg.
Das seit dem frühen Mittelalter bestehende Hörigkeitsverhältnis und damit verbundene Abgaben und Dienstpflicht aller Bauern, die Ereignisse des 30 jährigen Krieges und die alte Streifenflur hemmten die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung bis weit ins 19. Jahrhundert. Erst als die Wunden des 30 jährigen Krieges vernarbt, die völlige Befreiung der Bauern ( 1848 ) und die Flurbereinigung im Zuge der Hüteablösung und der wirtschaftlichen Zusammenlegung der Feldflur ( 1875 ) erfogt waren, erlebte das Dorf eine neue Blütezeit. Dennoch führte das sprunghafte Anwachsen der Brinksitzer und Einliegerstellen im 17. und 18. Jahrhundert zu sozialen Spannungen, die vor dem 1. Weltkrieg besonders unter den Bergleuten zu Unruhen führten. Die Notzeit nach dem 1. Weltkrieg löste die letzte große Rodung im Dühlholz aus. Der Landerwerb kam besonders dem “kleinen” Leuten zugute.
Die Nutzbarmachung neuer Energien die Dampfkraft 1910, die Elektrizität 1921, der Dieselkraftstoff 1933/34 setzten besonders in den Landwirtschaftlichen Betrieben eine sich immer mehr beschleunigende Entwicklung auf den Gebieten der Technisierung, der Mechanisierung und der Spezialisierung in Gang. Fehlende Arbeitskräfte und hohe Investitionskosten liessen die Gesamtzahl der Landwirtschaftlichen Vollerwerbbetriebe schrumpfen und den Anteil der in der Landwirtschaft tätigen Personen auf 6,8 % sinken.
Nach dem 2. Weltkrieg zwang der Bevölkerungszuwachs durch Flüchtlinge und Vertriebene die Gemeinde zu umfassenden wirtschaftspolitischen und sozialen Maßnahmen. Die Erschließung neuer Baugebiete erforderte eine durchgreifende Verbesserung der Infrastruktur des Dorfes.
Die durch die Stillegung des Bergbaus verlorengegangenen Arbeitsplätze konnten durch die Ansiedlung zweier Industrieunternehmen teilweise ersetzt werden.
Die Masse aller Erwerbstätigen pendelt heute zwischen dem Wohnort und den Arbeitsplätzen außerhalb der Gemeinde.
Im Jahre 1974 erfolgte der Anschluss der Gemeinde an die Samtgemeinde Lindhorst. Durch diese Maßnahme wurden die letzten Reste der willkürlichen Trennung beider Gemeinden, die bis zum Jahre 1640 eng miteinander verbunden gewesen waren.
Beckedorf behielt in den unverändert gebliebenen Gemeindegrenzen seine Eigenständigkeit.
Wohnbaugebiet " Herrnkamp "
Herrnkamp
Das Baugebiet “Herrnkamp” in der Gemeinde Beckedorf wird zur Zeit neu beplant. Sobald die Planung abgeschlosen ist, wird ein entsprechender Planauszug an dieser Stelle veröffentlicht.
Betroffen von der Planänderung sind auch Zuschnitte für die Grundstücke und die Art der Bebauung.
Interessierte Bauherrn wenden sich bitte an
IDB Wunstorf
Tel: 05031 / 102163
Herr Lechner
oder an
Herr Tegtmeier
Tel: 05723 / 81011
Gemeinde Beckedorf
Tel: 05725 / 323


